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Am 9. Mai präsentierte das Projektteam von Prof. Dr. Marc Ritter und Prof. Dr. Christian Roschke an der Hochschule Mittweida einen selbstentwickelten Rennsimulator mit motorgesteuertem Force Feedback und Blockchain-Anbindung. Interessierte konnten den Fahrsimulator auf virtuellen Rennstrecken testen und kamen aufgrund der fast realen Rennbedingungen ganz schön ins Schwitzen.

Der Fahrsimulator wird im Rahmen des Forschungsprojekts „xBloks“ genutzt, um spielerspezifische Daten auf der Blockchain zu dokumentieren und zukünftige Betrugsversuche bei eSports-Wettkämpfen zu erkennen. Durch die Teilnahme eines Fahrers an eSports-Trainingseinheiten und -Veranstaltungen entsteht eine Abfolge eindeutiger, digitaler Fingerabdrücke.

Auf dieser Basis können mithilfe modernster KI- und Blockchain-Technologie Unregelmäßigkeiten und Abweichungen im Spielverhalten erkannt sowie Anhaltspunkte für Manipulationen ermittelt werden. Ziel des Projektes ist es, das „Doping im virtuellen Raum“ – zum Beispiel den verborgenen Wechsel realer Spieler oder den Einsatz unzulässiger digitaler Hilfsmittel – aufzudecken und zurückzuverfolgen.

Durch die Probefahrt im Fahrsimulator konnten die Gäste aufregende Einblicke in das Blockchain-Forschungsprojekt erleben. Wir bedanken uns bei dem xBloks-Projektteam für die spannende Präsentation und freuen uns auf weitere Projektfortschritte.

Weitere Informationen zu dem Projekt xBloks finden Sie unter https://blockchain-mittweida.com/xbloks-germany/ .

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