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Grafik: „KryWert“ soll eine dezentrale Abbildung von Zahlungsansprüchen schnell und unkompliziert ermöglichen

Kann man Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungsverträgen in Krypto-Wertpapiere überführen? Bislang war diese innovative Idee eine Fiktion. In Mittweida soll demnächst eine dezentrale Blockchain-Lösung zur Verwaltung, Übertragung und automatisierten Abwicklung von elektronischen Wertpapieren entwickelt werden.

Das Projekt „KryWert“ wurde am 21.07.2021 in einer Beiratssitzung der Blockchain-Schaufensterregion Mittweida genehmigt. Die dezentrale, digitale Abbildung und Steuerung urkundenbasierter Zahlungsansprüche soll schnell und unkompliziert ablaufen, was aus der Tokenisierung von Verbindlichkeiten resultiert. Vermögenswerten werden in Form von digitalen Tokens mithilfe modernster Blockchain-Technologie fälschungssicher abgebildet.

Bisher wurden in der Förderperiode 2020/2021 insgesamt elf BMBF-Forschungsprojekte vom Beirat genehmigt. Neben einer Blockchain-Academy mit Online-Kursen zu verschiedenen Blockchain-Themen, sind in Mittweida u.a. eine soziale Plattform, die die Bevölkerung vernetzt, und ein Dienstleistungskonsortium für Token-Emission in Entstehung. Das Projekt „Breitenkompetenz“ vermittelt Interessierten spielerisch Blockchain-Wissen: https://www.i40.de/blockchainkompetenz#/.

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