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Die Kryptowährung IOTA gehört heute zu den größten Kryptowährungen weltweit und baut im Gegensatz zu Bitcoin und Ethereum nicht auf der Blockchain auf, sondern auf einer speziellen Technologie (DLT), dem sogenannten Tangle. IOTA wurde unter anderem vom deutschen Entwickler Dominik Schiener gegründet und als Kryptowährung für Maschinen konzipiert.

Die Vision von IOTA ist es, der neue Standard für Maschinen-zu-Maschinen-Transaktionen (M2M) zu werden und als Grundlage für Smart Homes und Smart Citys zu dienen. Das Internet-of-Things gehört zu den am stärksten wachsenden Zukunftsmärkten. Eine Studie[1] prognostiziert, dass im Jahr 2022 mehr als 50 Milliarden Geräte an das Internet der Dinge angeschlossen sein werden.

In modernen Fabriken sammeln Maschinen Unmengen an wichtigen Daten, die gesammelt, verarbeitet und zur Optimierung der eigenen Prozessabläufe genutzt werden. Der Tech-Riese Bosch hat bereits 2018 das Potenzial von IOTA erkannt und ein Patent für ein Zahlungssystem, das auf IOTA basiert, angemeldet.

IOTA wurde außerdem von weiteren weltbekannten Unternehmen wie Siemens, Intel und Ford als mögliche technische Infrastrukturgrundlage in neuen Patentanmeldungen referenziert. IOTA wird außerdem vom Automobilgiganten Jaguar in einem Pilotprojekt zur Nutzung und Entwicklung eines mobilen Wallets getestet.

Dabei soll es möglich werden, dass das Auto vollkommen autonom an der Tankstelle bezahlt und der Werteaustausch über das Wallet in Verbindung mit der bereitgestellten Technologie von IOTA funktioniert. Zuletzt erhielt IOTA einen Zuschlag der EU in Höhe von 450.000 € für die Entwicklung eines neuen Projektes im Bereich E-Commerce.

Auch in der Blockchain-Schaufensterregion Mittweida werden Vorhaben unterstützt, welche den Einsatz der Blockchain im eigenen Unternehmen erforschen.

 

[1] https://www.juniperresearch.com/press/press-releases/iot-connections-to-grow-140pc-to-50-billion-2022

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