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Bitcoin ist eine beliebte und zugleich umstrittene Kryptowährung. Einer der größten Kritikpunkte an Bitcoin ist der enorme Energieverbrauch. Im September 2021 verbot die Volksrepublik China als erstes großes Land den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Die Kurse der Kryptowährungen reagierten darauf mit einem starken Einbruch. Auch in Europa, den USA und Russland wird der Umgang mit Kryptowährungen kritisch gesehen.

Die russische Regierung billigte im Februar 2022 das Konzept zur Regulierung von Kryptowährungen und schloss damit ein Verbot von Kryptowährungen aus. Im März 2022 stimmte der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments mehrheitlich gegen ein Bitcoin-Verbot. Stattdessen sieht der neue Gesetzesentwurf die Aufnahme von Kryptowährungen in die EU-Taxonomie vor. Dabei handelt es sich um Richtlinien der Europäischen Union, die wirt-schaftliche Aktivitäten auf der Grundlage ihrer Nachhaltigkeit bewerten. Ebenfalls im März 2022 ordnete US-Präsident Joe Biden eine umfassende Untersuchung der Risiken und Chancen von Kryptowährungen und der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie an. Dabei sollen verschiedene Aspekte wie der Schutz von Verbrauchern und Investoren, die Auswirkungen von digitalen Vermögenswerten auf die Finanzstabilität, kriminelle Geschäfte mit Kryptowährungen oder schädliche Folgen für das Klima untersucht werden. Die Krypto-Community sieht den Erlass des Präsi-denten als Ablehnung des Krypto-Verbots und feiert ihn bereits als Erfolg.

Trotz zahlreicher Kritikpunkte bleibt Bitcoin als Krypto-Leitwährung bestehen, was Bitcoin-Anhänger optimistisch in die Zukunft blicken lässt.

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