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In seinen MiCA-Leitlinien wollte das Europäische Parlament Proof-of-Work-basierte Krypto-Dienste aufgrund von „ökologisch nicht nachhaltigen Konsensmechanismen“ verbieten.

Laut dem Entwurf des Ausschusses sollten nicht-umweltverträgliche Krypto-Assets ab dem 1. Januar 2025 in der EU weder ausgegeben noch gehandelt werden dürfen.

 Kryptowährungen, so hieß es in dem Dokument, könnten die Bemühungen der Europäischen Union und der ganzen Welt zur Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele behindern. Der Besitz solcher Währungen sollte jedoch weiterhin erlaubt sein. Die Initiative für das „Bitcoin-Verbot“ war von den Parteien SPD, Grüne und Linke ausgegangen.

Die Abstimmung war für den 28. Februar geplant. Nun wurde sie auf Antrag des Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft und Währung (ECON), Stefan Berger (CDU), auf unbestimmte Zeit verschoben. Durch weitere Verhandlungen mit den Fraktionen soll ein angemessener Rechtsrahmen für Crypto-Assets erarbeitet werden. Ein Verbot von Proof-of-Work-basierten Kryptowährungen wie Bitcoin ist jedoch eher unwahrscheinlich.

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