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Die ausgebrochene Corona-Krise hat die Weltwirtschaft in Schieflage gebracht und viele Zentralbanken wie auch die EZB dazu veranlasst, 750 Milliarden Euro in den Markt zu pumpen, um die Auswirkungen der Pandemie für Unternehmen und die Bevölkerung einzudämmen. Experten kritisieren diesen Ansatz scharf, da die Erhöhung der Geldmenge kurzfristig zwar hilft, mittel- und langfristig aber die Inflation dramatisch ansteigen lässt.

Auch Herr Prof. Dr. Andreas Ittner von der Blockchain Academy Mittweida sieht in den derzeitigen Maßnahmen nur eine Verschleppung der Ursachen und keine Lösung:

„Die Märkte mit Liquidität in solchen Größenordnungen zu versorgen ist wie die medikamentöse Behandlung zur Linderung von Symptomen, aber noch lange keine Therapie zur Heilung der tatsächlichen Krankheit.“

Laut Daten der deutschen Bundesbank ist die im Umlauf befindliche Geldmenge im Mai im Vergleich zum Vormonat um 8,3 % angestiegen, der höchste Wert seit der letzten Weltwirtschaftskrise im Jahr 2008. Laut Schätzungen der Comdirekt Bank wurden in der aktuellen Krise mehr als 15,9 Milliarden Euro an Kaufkraft zerstört. Dadurch findet eine Umverteilung des Vermögens von Unten nach Oben statt. Eine Lösung dieses Problems könnte die größte Kryptowährung der Welt, Bitcoin, sein.

Bitcoin besitzt eine maximale verfügbare Geldmenge von 21 Millionen Einheiten. Die Kryptowährung wird von einigen Experten, wie dem Wall Street-Veteranen Max Keiser, als das neue digitale Gold angesehen, da die Inflationsrate von Bitcoin auf das gleiche Niveau wie von Gold und das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank von 2 % pro Jahr gesunken ist. Auch die BayernLB analysierte in ihrer Studie „Megatrend Digitalisierung“ bereits im September 2019 (und damit noch vor Corona!), ob und wie Bitcoin dem Gold den Rang ablaufen könnte. 1

Bitcoin setzt auf die neue zukunftsweisende Blockchain-Technologie, die viele Prozesse und Transaktionen sicherer machen und vereinfachen kann. Die Blockchain wird auch von Herrn Ittner, der an der Hochschule Mittweida den Studiengang „Distributed Ledger Technologies“ betreut, als disruptive Technologie angesehen, welche das Leben weitreichend verändern kann.

Die Blockchain-Schaufensterregion Mittweida fördert Vorhaben, welche den Einsatz der Blockchain im eigenen Unternehmen erforschen.

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